Die Schulpartnerschaft mit dem Gymnasium Lycée Jacques Prévert in Savenay besteht seit 1996.
Savenay ist eine Kleinstadt im Westen Frankreichs. Sie liegt in der Nähe von Nantes und ist ca. 30 km von der französischen Atlantikküste entfernt.
Außerdem besteht seit 15 Jahren eine Schulpartnerschaft mit dem Gymnasium Lycée Audouin Dubreuil in Saint Jean d´Angély.
Es erfolgt ein einwöchiger gegenseitiger Besuch in Saint Jean d´Angély und Königs Wusterhausen.
Außerdem nehmen Schüler der 9. Klasse im Rahmen des Sauzay-Programms Gastschüler für drei Monate in ihren Familien auf und weilen im Gegenzug zu Beginn der 10. Klasse in der jeweiligen französischen Gastfamilie.
Verantwortliche Lehrerin in Königs Wusterhausen: Katrin Wendler
Eine Reise voller Erlebnisse – Unser Schüleraustausch in Frankreich 2024/2025
Donnerstag, 23.01.
Heute sind wir um 6 Uhr losgeflogen und gegen 8 Uhr in Paris gelandet. Von dort aus fuhren wir mit der Bahn zu einem anderen Bahnhof. Einige von uns, darunter auch ich, schafften es nicht rechtzeitig aus der Bahn und mussten eine Station weiterfahren. Frau Könning holte uns dort wieder ab. Anschließend ging es mit dem Bus zu einem Bahnhof „Montparnasse“, wo wir unsere Koffer abgaben. Dort hatten wir etwa fünf Stunden Aufenthalt. Gegen 16 Uhr kam der TGV, mit dem wir nach Niort weiterfuhren. In Niort wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und konnten uns erst einmal einleben.
(Caity)
Freitag, 24.01.
Am Freitag waren wir in der Schule und in Saint-Jean-d’Angély. Morgens versammelten wir uns alle im Salle Poly (eine Art Aula) der Schule, wo unsere Austauschpartner das Wochenprogramm vorstellten. Danach konnten wir ein kleines Frühstück mit Kakao, Saft und Gebäck genießen, während die Schulleiterin des Lycées eine Begrüßungsrede hielt. Anschließend erkundeten wir in kleinen Gruppen zusammen mit unseren Austauschpartnern die Schule. Dafür nutzten wir die App Actionbound, die uns verschiedene Aufgaben stellte, zum Beispiel „Wie viele Computer gibt es im CBL?“.
Nach dem Mittagessen in der Kantine machten wir am Nachmittag eine Rallye durch Saint-Jean-d’Angély, um die Stadt besser kennenzulernen. Gegen 17 Uhr kehrten wir zum Lycée zurück und verbrachten dort die restliche Zeit bis zur Abholung oder zur Abfahrt des Busses im MDL (Maison des lycéens), dem Aufenthaltsraum für Schüler. Damit ging unser erster Tag in Frankreich zu Ende.
(Yara)
Samstag, 25.01., und Sonntag, 26.01.
Am Samstag fuhren wir zur Île de Ré. Wir besichtigten Europas zweithöchsten Leuchtturm sowie eine Salzfarm, die allerdings nur im Sommer in Betrieb ist. Auf dem Rückweg machten wir noch einen kurzen Halt am Strand und sammelten Muscheln.
Am Sonntag waren wir beim Lasertag und anschließend Bowlen. Auf der Rückfahrt besichtigten wir das Zentrum von Saintes, darunter den Arc de Triomphe (den gibt es nicht nur in Paris) und die beeindruckende Kathedrale.
(Daniela)
Am Samstag frühstückten wir zunächst kurz und gingen später zu McDonald's. Nachmittags fuhren wir ans Meer auf eine Insel. Dort bestiegen wir den Leuchtturm von Chassiron, von dem aus wir eine tolle Aussicht hatten, und besuchten das dazugehörige Museum. Danach kauften wir noch ein paar Souvenirs und hielten unterwegs für einen kleinen Einkauf an. Abends gab es Lasagne, und wir ließen den Tag entspannt ausklingen.
Am Sonntag schliefen wir aus, aßen Pizza und schauten dabei einen Film. Nachmittags machten wir Crêpes. Insgesamt war es ein entspanntes Wochenende.
(Laetitia)
Am Samstag besuchten wir eine besondere Eselrasse, die in dieser Region gezüchtet wird. Danach gingen wir zusammen Bowlen. Am Sonntag fuhren wir ans Meer und besichtigten einen Leuchtturm. Es war extrem windig, aber dennoch sehr schön. Anschließend besuchten wir die Tante meines Austauschpartners, die in der Nähe wohnt. Zusammen gingen wir Crêpes essen.
(Lina)
Am Samstag, den 25.01., fuhr ich mit meiner Gastfamilie auf die Île d‘Oléron. Zunächst gingen wir gemeinsam essen und nutzten die Zeit, um uns besser kennenzulernen.
Danach fuhren wir zum nördlichsten Punkt der Insel, wo wir einen Leuchtturm und das dazugehörige Museum besichtigten. Das viele Treppensteigen war zwar anstrengend, aber der atemberaubende Ausblick von oben machte alles wieder wett.
Am Sonntag entspannten wir uns größtenteils, unternahmen am Nachmittag jedoch etwas mit anderen. Wir trafen uns zum Bowlen und hatten dabei viel Spaß. Das Wochenende war insgesamt eine tolle Erfahrung!
(Leni)
Montag, 27.01.
Nach einer einstündigen Busfahrt erreichten wir das Aquarium in La Rochelle. Dort gab es neben kleineren Fischen, Muscheln und Seesternen auch giftige Fische, Wasserschildkröten, Tintenfische und große Meerestiere wie Haie zu sehen. Außerdem gab es eine Abteilung mit tropischen Pflanzen, Schildkröten und Piranhas.
Nach der Besichtigung planten wir gemeinsam eine weitere Aktivität. In kleinen Gruppen erkundeten wir mit unseren Austauschpartnern La Rochelle – verbunden mit einer unterhaltsamen Fotorallye. Leider begann es zunächst stark zu regnen, sodass viele Gruppen in Cafés Zuflucht suchten. Meine Gruppe ging zu O’Tacos La Rochelle, um das Unwetter abzuwarten und etwas zu essen.
Als der Regen nachließ, zogen wir los und fotografierten bedeutende Orte und Sehenswürdigkeiten. Unsere französischen Austauschpartner erzählten uns nebenbei interessante Fakten dazu. Nachdem wir alle Aufgaben erledigt hatten, blieb uns noch etwas Zeit, um durch die Stadt zu schlendern.
Am Ende trafen wir uns wieder am Aquarium, von wo aus wir mit dem Bus zurück nach Saint-Jean-d'Angély fuhren.
(Jefferson)
Dienstag, 28.01.
Heute machten wir einen Ausflug nach Rochefort. Zunächst besuchten wir die historische Seilerei, wo wir in einem Workshop lernten, verschiedene Knoten zu binden, um daraus Schlüsselanhänger zu basteln.
Anschließend ging es in einen Trampolinpark, wo wir viel Spaß hatten und die Zeit nutzten, um unsere Freundschaft mit den Austauschschülern weiter zu vertiefen. Nach diesem erlebnisreichen Tag kehrten wir am Abend zu unseren Gastfamilien zurück und ließen den Tag dort gemütlich ausklingen.
(Ole)
Mittwoch, 29.01.
Am Morgen fuhr ich mit meiner Gastfamilie sowie meinem Austauschpartner Mattias und seinem Bruder Nils zur Schule. Auch Nils‘ Austauschpartner Konstantin war dabei.
An diesem Tag nahm ich zum ersten Mal am französischen Unterricht teil. Gemeinsam mit Mattias besuchte ich eine Wirtschaftsstunde. Danach kehrte ich zu den anderen deutschen Schülern zurück, um an unserem deutsch-französischen Spiel weiterzuarbeiten. Wir arbeiteten bis 12 Uhr, bevor wir zum McDonald's in Saint-Jean gingen, um dort zu Mittag zu essen.
Nach dem Essen und der Rückfahrt versammelten sich die anderen französischen und deutschen Austauschschüler bei mir zu Hause. Wir unterhielten uns und spielten FIFA.
Am Abend fand die Abschlussfeier in der Schule statt. Sie war sehr unterhaltsam, und es gab ein großes Buffet mit leckeren Speisen. Insgesamt war es ein schöner und geselliger Abend.
(Emil)