In der vergangenen Woche durften wir an unserer Schule eine Gruppe von Austauschschülerinnen und -schülern aus Mjölby, Schweden, begrüßen. Der Besuch war Teil unseres langjährigen Austauschs mit unserer schwedischen Partnerschule und bot beiden Seiten eine wunderbare Gelegenheit, voneinander zu lernen und gemeinsame Erlebnisse zu teilen.
Die Gäste aus Schweden reisten am Sonntag an und wurden herzlich von ihren Gastfamilien empfangen. Schon am Montag stand das erste Highlight auf dem Programm: die Teilnahme am Unterricht an unserer Schule. Für die schwedischen Schülerinnen und Schüler war es spannend, das deutsche Schulsystem einmal live zu erleben – mit seinen Eigenheiten, aber auch mit vielen Gemeinsamkeiten zum schulischen Alltag in Schweden. Besonders schön war zu sehen, wie schnell sich alle aufeinander eingestellt haben und wie offen der Austausch im Unterricht verlief.
Am Dienstag folgte ein Programmpunkt, der uns besonders am Herzen lag: ein historischer Stadtrundgang zum Thema „Auf den Spuren jüdischen Lebens in Berlin“. Dieser wurde von einer engagierten Schülergruppe unserer Schule vorbereitet und durchgeführt. Gemeinsam erkundeten wir Orte, die an das jüdische Leben und dessen Bedeutung in Berlin erinnern – eine bewegende Erfahrung, die bei vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bleibenden Eindruck hinterließ.
Am Nachmittag stand ein Besuch im Deutschen Bundestag auf dem Plan. Nach einer informativen Führung durch das Reichstagsgebäude durften wir den Panoramablick von der gläsernen Kuppel genießen – für viele ein echtes Highlight.
Am Mittwoch erhielten wir eine spannende Führung in die Berliner Unterwelten, wo wir einen Blick auf die verborgenen Seiten der Stadtgeschichte werfen konnten. Die authentischen Berichte und der Besuch historischer Bunkeranlagen regten zum Nachdenken an und gaben einen eindrucksvollen Einblick in Berlins Vergangenheit.
Den Abschluss unseres Austauschprogramms bildete am Mittwochabend eine gemeinsame Feier, bei der wir die Erlebnisse der Woche Revue passieren ließen. Es wurde viel gelacht, getanzt und auch ein wenig wehmütig auf die bevorstehende Abreise am Donnerstagmorgen geschaut. Doch es war schnell klar: Die geknüpften Freundschaften werden bleiben und viele freuen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen.
Die Austauschwoche hat gezeigt, wie wertvoll solche Begegnungen sind. Sie fördern nicht nur das Verständnis für andere Kulturen, sondern auch den persönlichen Austausch und das gegenseitige Lernen. Für uns alle war es eine bereichernde Zeit, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Wir danken allen Beteiligten, insbesondere den Gastfamilien und den engagierten Schülerinnen und Schülern, die zum Gelingen dieser besonderen Woche beigetragen haben.
Vi ses snart!
Astrid Klein und Antonia Petrich