Die beiden Bilder zeigen zwei Entwicklungsstadien desselben Tieres: die Larve (links) und die Puppe (rechts) eines Marienkäfers.
Schon die Larve ist ein gefräßiger Jäger. Sie frisst täglich zahlreiche Blattläuse und ist deshalb ein wichtiger Nützling im Garten. Trotz ihres ganz anderen Aussehens erkennt man bereits den Grundbauplan eines Insekts: Der Körper ist in Kopf, Brust und Hinterleib gegliedert, und an der Brust sitzen drei Beinpaare – insgesamt also sechs Beine, typisch für alle Insekten.
Nach mehreren Häutungen verpuppt sich die Larve. Während die Puppe von außen regungslos wirkt, wird ihr Körper im Inneren vollständig umgebaut. Dabei entstehen unter anderem Flügel und die typische Körperform des erwachsenen Käfers.
Diese Entwicklung nennt man vollständige Metamorphose: Ei → Larve → Puppe → Käfer. Jede Phase erfüllt eine andere Aufgabe – die Larve frisst und wächst, der erwachsene Käfer sorgt für die Fortpflanzung.
Wusstest du schon? Marienkäferlarven vertilgen oft sogar mehr Blattläuse als die erwachsenen Käfer und gehören damit zu den nützlichsten Helfern im Garten.

