Starker dritter Platz für das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium

08.10.2026

Jugend trainiert für Olympia Fußball

Mit einer starken Mannschaftsleistung erreichte das Team des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums beim Fußballturnier „Jugend trainiert für Olympia“ einen hervorragenden dritten Platz. Eine stabile Defensive, ein überragender Finnick Fechner im Tor und absolut eiskalte Elfmeterschützen waren die Grundlage für den Erfolg.

Bereits in der Vorrunde zeigte sich, dass das FWG nur schwer zu bezwingen sein würde. Gegen den späteren Finalisten vom Evangelischen Gymnasium Schönefeld brachte Joshua Sommer die Mannschaft mit 1:0 in Führung. Erst ein spätes Gegentor sorgte für den 1:1-Endstand. Im zweiten Gruppenspiel reichte anschließend ein 0:0 zum Einzug ins Viertelfinale. Sommer, der als Sturmspitze für Gefahr gesorgt und das einzige FWG-Tor aus dem Spiel heraus erzielt hatte, musste nach der Vorrunde leider verletzt ausscheiden.

Im Viertelfinale wartete mit Groß Köris einer der Mitfavoriten. Die Entscheidung fiel im Elfmeterschießen: Fechner zeigte sich als überragender Rückhalt, während die FWG-Schützen ihre Elfmeter sicher verwandelten. Im Halbfinale unterlag die Mannschaft anschließend dem späteren Turniersieger vom Schiller-Gymnasium. Zwar fiel ein Gegentreffer aus abseitsverdächtiger Position, insgesamt war der Sieg des Gegners jedoch verdient. Im Spiel um Platz drei bewies das FWG erneut Nervenstärke. Nach einem 0:0 wurde auch das zweite Elfmeterschießen gewonnen – wiederum dank des besseren Keepers und der souveränen Schützen.

Die ausgesprochen sichere Innenverteidigung mit Emil Rauschenbach und Konstantin Wichert überzeugte durch Ruhe und Zweikampfstärke. Levi Prodöhl und Theo Schlegel brachten Robustheit und spielerische Qualität auf den Außenpositionen ein. Auf der Doppel-Sechs sorgte der ballsichere und abgeklärte Pepe Schmitz für Stabilität und Übersicht, während der etwas offensiver ausgerichtete Arvid Bläsing immer wieder Akzente nach vorn setzte.

Als Zehner erwies sich Mika Broßuleit klar als Spielgestalter: Er strukturierte das Offensivspiel, leitete Angriffe ein und setzte seine Mitspieler in Szene. Auf der linken Außenbahn brachten sich Schlegel und Teiko Zander engagiert ein. Elijah Will und Eero Wachshofer sorgten auf der rechten offensiven Seite für Impulse. Nach Sommers verletzungsbedingtem Ausfall übernahm Will die Sturmspitze, während Wachshofer die rechte Seite bearbeitete. Beide stellten sich mit großem Einsatz auf die veränderten Aufgaben ein.

So stand am Ende ein verdienter dritter Platz, zu dem jeder Spieler seinen Teil beitrug. Mit etwas mehr Offensivpower wäre vielleicht auch mehr möglich gewesen.

Einschränkend muss man jedoch sagen, dass nur die Spieler mit der 2 und der 13 es geschafft, haben ihr Trikot vor der Abgabe auf rechts zu drehen…

gez. Herr von Kap-herr

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